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J. Stünker besucht DGH Ostersode

Jürgen Stünker beimTorfstich
27. April 2009 0 Kommentare

*Probleme des ländlichen Raums erörtert*
Auf seiner Informationsreise durch die Gemeinde Worpswede  besuchte Joachim Stünker (MdB)  die Ortschaft Ostersode.

Rege Dorfgemeinschaft Ostersoder Bürger begrüßen Joachim Stünker Der Besuch im Ostersoder Dorfgemeinschaftshaus hatte für Joachim Stünker etwas von einem Ausflug in seine Kindheit: Johann Senken und Heiko Brandt führten dem Bundestagsabgeordneten das Torfstechen vor. Stünker war in den 1950er Jahren selbst mit seinem Vater ins Moor gezogen, um Brennstoff für den Ofen zu holen. Angetan zeigte sich der SPD-Politiker vom Projekt „Kunst in der Landschaft“. Der Ostersoder Künstler Siegfried Stolle und Dr. Wolfgang Konukiewitz, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, erläuterten die vier Werke, die hinter dem DGH-Gelände in die offenen Wiesen weisen. Das Haus und das gesamte Areal werden im Zuge der Dorferneuerung aufgewertet. Ziel ist auch, Touristen anlocken. Dazu Stünker: „Insbesondere für Radfahrer ist es wichtig, zugleich Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen.“ Diese Erfahrung habe man im Kreis Verden mit dem Weserradweg gemacht. „Deshalb ist es gut, wenn Landwirte leerstehende Stallungen zu Ferienwohnungen umbauen.“ Ostersode liegt an der Route vom Teufelsmoor zum Wattenmeer. Sorge bereitet den Ostersodern das Altern der Gesellschaft. So werde es zum Beispiel immer schwerer, junge Leute für die Feuerwehr zu finden, berichteten sie. - Stünker kennt das Problem und hat keine Patentrezepte. Aber er wies darauf hin, wie wichtig nahegelegene Krippen, Kindergärten und Schulen seien, um Dörfer für junge Familien attraktiv zu machen. „Das hat der Landkreis Osterholz erkannt“, lobte er. Zu Recht würden die Bürger auf dem Land außerdem einen guten Rettungsdienst fordern, sagte Stünker. „Das erleben wir ja gerade im Landkreis Rotenburg“. Bewusst habe sich beispielsweise der Kreis Verden entschieden, Rettungswachen teilweise aus eigener Tasche zu finanzieren. „Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern zahlt sich langfristig auch aus.“ Heiko Brandt (unten) und Johann Senken stechen Torf. Joachim Stünker (Vierter von links) erinnert das an seine Kindheit.



 

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