Anti-Atom-Kette
29. März 2010 0 KommentarePressemitteilung „Aktionsbündnis Kettenreaktion“
Die Aktion soll an die großen Anti-Atomkraft Demonstrationen der 70er und 80er Jahre anknüpfen: 120 km lang soll die Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel werden, mit der ein breites Aktionsbündnis am 24. April, zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, gegen die drohende Renaissance der Atomkraft in Deutschland demonstrieren will. Die Demonstration richtet sich insbesondere gegen die von der Bundesregierung geplante Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke und eine Wiederinbetriebnahme der derzeit stillgelegten Pannenreaktoren in Brunsbüttel und Krümmel.
Getragen wird das Aktionsbündnis unter anderem von den großen Umweltverbänden, Organisationen wie attac und campact, Gewerkschaften und Kirchen aus dem norddeutschen Raum sowie den Parteien SPD, Bündnis 90/die Grünen und die Linke.
In Worpswede haben auf Anregung des campact-Aktivisten Benjamin Meyer Hans-Gerhard Kulp (BUND), Jochen Semken (UWG) und Frank Schmidt (SPD) ein spontanes lokales Bündnis gegründet, um möglichst viele Worpsweder für eine Teilnahme an der Menschenkette zu gewinnen. Bereits organisiert ist ein Bustransfer von Worpswede zur Elbfähre Wischhafen, wo am anderen Elbeufer im Bereich Glückstadt die Menschenkette von Demonstranten aus der Region Bremen/ nordwestliches Niedersachsen gebildet werden soll. Mitfahren kann jeder, Karten (12.- €) und weitere Infos gibt es bei Benjamin Meyer (benjamin.meyer@worpswede.de, 0162-7028144) oder den anderen am Bündnis Beteiligten. Am 10. April veranstaltet die Initiative um 11 h auf dem Worpsweder Wochenmarkt eine kleine Vorabdemonstration. Außerdem soll mit Plakaten und Handzetteln für die Teilnahme an der Menschenkette geworben werden.
27.03.2010
Hans-Gerhard Kulp
Jochen Semken
Frank Schmidt
Energie
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