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Joachim Stünker besucht Worpswede

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Wahlkreiskandidat Joachim Stünker informierte sich über Masterplan und Kulturmeile.

Vor Ort informierte sich der Bundestagsabgeordnete und SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Verden/Osterholz Joachim Stünker (MdB) über den aktuellen Planungsstand der beiden Worpsweder Großprojekte „Kulturmeile Bergstraße“ und „Masterplan Worpswede“. Eingeladen hatte der SPD Ortsverein Worpswede, von Seiten der Gemeindeverwaltung erläuterten Bürgermeister Stefan Schwenke und Holger Lebedinzew die geplanten Vorhaben.

Besichtigungsstationen waren das Touristenbüro im Philine-Vogeler-Haus, das im Rahmen des Masterplans zu einem Besucherinformationszentrum ausgebaut werden soll, das Roselius-Museum, der Barkenhoff und das Haus im Schluh. Die Renovierung und Sanierung dieser Museen bilden den Schwerpunkt des Masterplans, dessen Gesamtvolumen ca. 9 Mio. Euro umfassen soll. Bürgermeister Schwenke unterstrich die große Bedeutung der beiden Projekte für die weitere Zukunft Worpswedes.

Aus aktuellem Anlass wurden auch die „Martin Kausche Atelierhäuser“ an den Pferdeweiden ins Besuchsprogramm aufgenommen, deren Zukunft durch die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, die Stipendiatenförderung aus Worpswede abzuziehen, massiv gefährdet ist. Stünker zeigte für diese Entscheidung kein Verständnis. Es sei falsch, die Bedeutung Worpswedes auf die Maler der ersten Generation zu reduzieren. Vielmehr sei der gute Ruf Worpswedes, der ihm auf seinen zahlreichen Reisen im In- und Ausland immer wieder begegne, maßgeblich auch darauf zurückzuführen, dass in Worpswede als einziger der europäischen Künstlerkolonien des vergangenen Jahrhunderts bis heute ein lebendiges Kunst- und Kulturleben erhalten geblieben sei. Dazu gehörten gerade auch die Stipendiaten auf dem Barkenhoff und in den Atelierhäusern. Bürgermeister Schwenke unterstrich diese Auffassung und fügte hinzu, dass in Worpswede neben den Stipendiaten derzeit mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler leben und arbeiten.

Bezüglich der noch ungeklärten Kofinanzierung des Masterplans, immerhin ein Drittel der Gesamtkosten, hofft Schwenke auf die finanzielle Hilfe von großen Kunst- und Kulturstiftungen. Joachim Stünker bot an, in dieser Frage den Kulturstaatsminister Bernd Neumann anzusprechen und um Unterstützung zu bitten. Es könne zum Beispiel geprüft werden, ob nicht auch bundesweite Kunststiftungen für die Realisierung des Masterplans gewonnen werden können.

10.04.09
SPD Worpswede



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