Gesamtkonzept Neu-Helgoland
SPD fordert Gesamtkonzept für Neu-Helgoland
Für Touristen, aber auch für Einheimische ist Neu-Helgoland seit Jahrzehnten einer der attraktivsten und meistbesuchten Plätze Worpswedes. Die Worpsweder SPD hat sich in den letzten Wochen intensiv mit der Situation Neu-Helgolands beschäftigt und dabei Licht und Schatten ausgemacht.
Positiv bewertet werden die Wiederaufnahme der Fahrgastschifffahrt nach Vegesack und die in den vergangenen Jahren verbesserten Möglichkeiten für Torfschifffahrten und Kanusportler. Wenig attraktiv sind nach Meinung der SPD dagegen insbesondere der zu kleine Strandabschnitt ohne ausreichende Liegewiese, die hohen Zäune und Gatter im Bereich des Strandes und des Torfschiffsanleger und das Gesamtbild der beiden Campingplätze, das durch Dauercamper und z.T. verwahrloste Campingparzellen geprägt ist. Vollkommen ungenügend sei der vorhandene Parkraum, außerdem fehle eine öffentliche Toilette.
Nach Informationen aus der Worpsweder Gemeindeverwaltung könnten letztere Defizite möglicherweise bereits bald mit Hilfe von EU-Mittel aus dem Programm „Leader Plus“ behoben werden. Darüber hinaus plant der Landkreis im Bereich Neu-Helgoland zudem gegenwärtig die Errichtung eines Aussichtsturms mit Blick auf die Hammeniederung. Aus Sicht der SPD sind diese Planungen nun Anlass, ein Gesamtkonzept für die weitere Entwicklung Neu-Helgolands zu fordern. Der Worpsweder SPD-Vorsitzende Frank Schmidt: „So begrüßenswert die Einzelmaßnahmen auch sein mögen - die weitere Entwicklung dieses Kleinods der Gemeinde darf nicht allein dadurch bestimmt werden, für welche Maßnahmen gerade EU-Mittel verfügbar sind.“
Ein weiterer Anlass für den Vorstoß der Worpsweder SPD ist die Absicht des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das Gelände um den sogenannten „Bauhafen“ in naher Zukunft aufzugeben. Durch die mögliche Einbeziehung des Hafengeländes eröffne sich die Möglichkeit, einen attraktiven Gesamtplan für die zukünftige Entwicklung Neu-Helgolands zu erstellen. Schmidt: „Diese einmalige Gelegenheit müssen wir nutzen“.
Für das Gesamtkonzept, das die SPD-Fraktion jetzt beantragt, hat die Worpsweder SPD auch bereits erste Zielvorstellungen formuliert.
Beinhalten soll das Konzept unter anderem:
Einen deutlich vergrößerten, frei zugänglichen Strandabschnitt mit einer angemessenen Liegewiese
Eine öffentliche WC-Anlage im Bereich des Hammestrandes/ der Liegewiese
Eine deutlich verbesserte Parkplatzsituation
Einen insbesondere für Touristencamper attraktiven, modernen Campingplatz mit einem geringeren Anteil von Dauercampern, nach Möglichkeit unter Einbeziehung des Geländes des derzeitigen Bauhafens des NLWKN
Eine Prüfung von Möglichkeiten, das Aufstellen von Campingwagen in unmittelbarer Nähe zur Hamme im Bereich der „Hammehütte“ zukünftig zu unterbinden.
22.April 2009
SPD Worpswede
Frank Schmidt (Ortsvereinsvorsitzender)













