Kommunalwahlen 2021

Wahlprogramm, Eckpunkte und Rückschau

 
Wahlprogramm Kommunalwahl 2021
 
Eckpunkte sozialdemokratischer Politik im Landkreis Osterholz
 
Kommunalwahlergebnisse Worpswede 2016

Kandidatinnen und Kandidaten
Andreas Uphoff Gesa Wetegrove Stefan Böttjer Anke Kämna Philina Stern
Frank Bohling Johanna Rohlfing Gudrun Arndt Frank Schmidt Heiko Niemann
Birgit Hillmann Dr. Markus Schmidt Helmut Strümpler Werner Günther Klaus Rohlfing
Rainer Misdorf Helga Thölking Monika Breustedt

 

Andreas Uphoff
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Landschaft (Weite der Hammeniederung) und zahlreicher alter Baumbestand
  • vielfältige Sportmöglichkeiten
  • gastronomische und kulturelle Vielfalt
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Verkehrssituation im Ort zu viel Durchgangsverkehr und zu schlechte und fehlende Radwege
  • Finanzielle Situation Ausstattung der Gemeinde
  • Zusammenarbeit mit dem Landkreis
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • schnellere Umsetzung von guten Ideen
  • Tempo 30 im gesamten Ort
  • weiter Beruhigung des goldenen Dreiecks
  • neue Gewerbegebiete
Gesa Wetegrove
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Weite der Landschaft der norddeutschen Tiefebene kann gut mit dem Fahrrad erkundet werden.
  • Gutes Angebot an Kunst, Kultur und Gastronomie
  • Ein ausreichendes Angebot an stationärer Altenpflegeeinrichtungen
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der ÖPNV ist stark verbesserungsbedürftig.
  • Die innerörtliche Verkehrsbelastung ist zu hoch.
  • Eine Tagespflegeeinrichtung zur Entlastung pflegender Angehöriger fehlt seit Jahren.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Langfristigere Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen
  • Stärkere Bemühung der Gemeinde für eine Tagespflegeeinrichtung
  • Verstärkte Einbindung des Seniorenbeirats in Fachausschüsse, z.B. Planungsausschuss, insbesondere zu den Themen Barrierefreiheit, Wohnraumschaffung, Entwicklung der Gemeinde bis 2030
  • Sanierung und Neubau der Grundschule Worpswede mit Nutzungsmöglichkeiten als „Bürgerzentrum“
  • Es wird dringend ein Radwege- und Verkehrskonzept benötigt, dass den Individualverkehr um den Ort herum leitet
Stefan Böttjer
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Der Dörfliche Charakter der Gemeinde
  • Die Menschen
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Die Radwege und Straßen
  • Der ÖPNV
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Stärken der familienfreundlichen Rahmenbedingungen für Jung und Alt. Am besten im Familienverbund.
  • Mehr Unterstützung für Vereine in den Außendörfern.
Anke Kämna
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Weite der Landschaft
  • Auf dem Land und wenn man will mitten im Leben
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Die Parkplatzsituation bei Veranstaltungen
  • Zuviel Wasser bei Regen auf den Nebenstraßen in Hüttenbusch
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Sich einzumischen und mitzumischen ist ein wichtiges Prinzip demokratischen Handelns
  • Soziale Infrastruktur auch für Hüttenbusch erhalten und verbessern
Philina Stern
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Natur und Wertschätzung der Bürger für unseren Ort
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Dass die Grundstückspreise immer teurer werden und es für junge Generationen und Familien somit immer schwieriger wird sich ein Leben in Worpswede aufzubauen.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Den Fokus in Worpswede auf ein gewolltes Miteinander zwischen Jung und Alt zu legen.
Frank Bohling
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Bewegung in der weiten, offenen Landschaft.
  • Die vielfältigen Aktivitäten in den Vereinen und Gemeinschaften.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Außenbereichslagen.
  • Der schlechte Zustand vieler Moorstraßen
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Entwicklung individueller Nutzungskonzepte für ehemals landwirtschaftlich genutzte Hofgrundstücke
  • Konsequente Umsetzung weiterer Außenbereichssatzungen
Johanna Rohlfing
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Echtheit der Leute, die gute Nachbarschaft – die Ausgewogenheit und Einfachheit im Umgang miteinander
  • Kunst/Kultur, Inspiration, durch Musik, aber auch durch Landschaft und Himmelsfarben – und die Zugvögel und die Störche in den Feldern
  • die gute Versorgung Zahnarzt/Hausarzt; da haben wir großes Glück.
  • Die Idee Weltdorf Worpswede inspiriert mich.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Zu wenige Gestaltungsraum für junge Menschen
  • Zu wenig bezahlbarer Wohnraum für Menschen ohne Hauseigentum
  • Worpswede ist zu wenig „Denkort“, in den Verantwortungsstrukturen zu selbstgefällig.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Wohnraumentwicklung für bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt, auch in den Außenbezirken
  • Jugendvertreter in den Fraktionen; Jugendkongress als Forum für junge Menschen fördern und weiter gestalten
Gudrun Arndt
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
Frank Schmidt
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die wunderschöne Landschaft
  • Das vielfältige Angebot an Kultur, Kunst und Gastronomie
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der Durchgangsverkehr (insb. LKW) im Worpsweder Ortszentrum
  • Schlechte und teilweise fehlende Radwege
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Worpswede als Mittelpunkt eines „Naturparks Teufelsmoor“ mit einem reaktivierten Moorexpress
  • Nutzung der freien Räume in der Worpsweder Schule im Sinne eines Bildungs- und Bürgerzentrums, gemeinsam mit Kindertagesstätte und Grundschule
Heiko Niemann
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Mischung von Stadt und Land, Kultur und Natur
  • Der große Himmel und das besondere Licht
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Letzte Raserabschnitte: mit 70 kommt man auch an
  • Fehlende Radwege
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Refugium für Stadtflüchtende und Heimarbeitende
  • Dorf-Genossenschaften für dezentrale Energieversorgung
Birgit Hillmann
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Worpswede ist für seine Größe relativ tolerant – mit Ausnahmen
  • Gemeinde ist sehr abwechslungsreich
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der allgemeine Eindruck: Worpswede endet bei der Tankstelle Bartko
  • „über Hüttenbusch lacht die Sonne, über Worpswede die ganze Welt“
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Das Hallenbad muss unbedingt erhalten bleiben (Sanierung oder Neubau)
  • Worpswede muss möglichst über 10.000 Einwohner wachsen, um mehr Zuwendungen des Landes zu erhalten. Dazu braucht es in Hüttenbusch mehr Bauland und Gewerbeflächen und mehr Unterstützung für bauwillige Bürger
Dr. Markus Schmidt
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Als Vorstand der Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh möchte ich mich dafür einsetzten, dass Worpswede für Bürger und Touristen attraktiv bleibt. Dazu muss der Fokus auf den Erhalt der Landschaft und die Förderung der Kultur gerichtet werden.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Dazu gehört, dass Baugebiete und Neubauten mit Sorgfalt und nach ästhetischen Gesichtspunkten geplant werden und nicht im Sinne bestmöglicher Vermarktung.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Für die Zukunft gilt es, dass der Schwerlastverkehr um Worpswede herumgeleitet wird.
Helmut Strümpler
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die weitgehend gelungene Kombination von Kunst und Natur. Ich wohne seit fast 50 Jahren in Worpswede und habe noch keinen Tag bereut; dazu zählt auch die liebenswerte Nachbarschaft.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der teilweise ohrenbetäubende Motorradverkehr an den Wochenenden und Feiertagen.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Die Diskussion um den „Naturpark Teufelsmoor“ seit den 80er-Jahren müsste zeitnah in Taten umgesetzt werden.
Werner Günther
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die Lage am Teufelsmoor mit den Möglichkeiten der sportlichen Betätigungen im Freien
  • Die gute Infrastruktur der Ortschaft Hüttenbusch, wenn man die Ortsstraßen dabei heraus nimmt
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der fehlende soziale Wohnraum zu erschwinglichen Mieten
  • Eingeschränkter Bewegungsraum für ältere Menschen mit und solche mit Behinderung (Rollator, Rollstuhl)
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Ausweisung von Gewerbeflächen für Industrie und Gewerbe, welche die Umwelt nur schwach belasten, aber dennoch Arbeitsplätze schaffen
Klaus Rohlfing
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die wunderschöne Landschaft, Neu-Helgoland, besonders der Badestrand
  • Das vielfältige Angebot an Kultur, Kunst und Gastronomie
  • Die Aufgeschlossenheit der Bevölkerung
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Der Durchgangsverkehr (insbes. LKW) im Ortszentrum Worpswede; dort evtl. Einbahnstraße mit hälftig aufgebrachtem Radweg
  • Schlechte und teilweise fehlende Radwege
  • Es fehlen Bänke, diese auch als Möglichkeit, andere zu sehen und zu treffen
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Worpswede als Mittelpunkt eines „Naturparks Teufelsmoor“ mit einem reaktivierten Moorexpress und schönen Bahnhöfen
  • Nachtfahrverbot für LKW
  • Einrichtung eines Bildungs- und Bürgerzentrums, evtl. Nutzung der freien Räume in der Worpsweder Schule
  • Sozialer Wohnungsbau
Rainer Misdorf
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Die wunderschöne Landschaft
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Dass am Weyerberg genannt Schmidtberg dort Bäume gerodet werden, damit dort Häuser gebaut werden. Ich bin in Worpswede geboren und das gab es früher nicht.
  • Was mir nicht gefällt das sind die Schlaglöcher in der Schulstraße und im Kirchdamm und wenn es ordentlich regnet, stehen die Straßen immer unter Wasser. Dort muss einmal Abhilfe geschaffen werden.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Zebrastreifen für den Aktivmarkt
  • Dass der Moorexpress wieder rollt.
  • Dass für die älteren Menschen eine Tagespflegestation hier in Worpswede entstehen sollte.
Helga Thölking
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Worpswede: das kulturell, künstlerisch erweiterte Angebot und Engagement gelingt seht gut.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • In Hüttenbusch fehlt die öffentliche Möglichkeit (passende Räume) das Kulturelle, Künstlerische vor- und auszustellen, denn hier wohnen, arbeiten sehr viele Künstlerinnen und Künstler.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Das soziale Leben ist in Hüttenbusch sehr nachbarschaftlich ausgeprägt z.B. durch den engagierten Pastor Sievers, Moderator im Dorfgesprächskreis in einem Kirchenraum und das wöchentliche „Büchercafé“ im Dorfgemeinschaftshaus, der „Natur- und Geschichtslehrpfad“, praktisch unterstützt von der hiesigen Jugendfeuerwehr.
Monika Breustedt
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Was mir an der Gemeinde besonders gefällt:
  • Es ist für mich ein Ort, der Natur und Kunst in einer sehr speziellen Art miteinander verbindet und wo die Tradition gepflegt wird, Kunstschaffende nicht als Außenseiter zu sehen.
Was mir in der Gemeinde gar nicht gefällt:
  • Die Busse, die hier ankommen, um Touristen zu bringen, die sich vom Cafè zum Restaurant und wieder zum Bus bewegen ohne kulturell etwas erfahren zu haben. Die Orte, die sie bevölkern sind austauschbar. Aber sie bescheren Worpswede eine Unruhe und Fülle, die sowohl Kultur-und Individualreisende als auch Erholungssuchende abschreckt.
Meine Zukunftsideen für die Gemeinde:
  • Es ist zweifelsfrei großartig, ehrenvoll und engagiert, Ausstellungen zu organisieren, die Worpswede mit dem Zeitgeist verbinden. Die Wurzeln Worpswedes stecken aber gerade im Verständnis und sozialen Miteinander von einheimischer Bevölkerung und zugezogenen Kulturschaffenden. Deshalb ist es wichtig, den hier Ansässigen ein Forum zu bieten: ein Raum, eine Galerie für zeitgenössische Kunst, wo sie ständig vertreten sind und wo auch wieder regelmäßig ein Kunsthandwerkermarkt stattfinden kann. (Die kommunale Galerie „Altes Rathaus“ bietet sich dafür an.) Diese Präsenz bietet die lokale Alternative zur Billigware aus Fernost